
Obwohl die Sicht durch die verheerenden Buschfeuer
um Sydney auch heute noch eingeschränkt ist
und der Himmel böse ausschaut (Bild), wollen
wir uns den Start des jährlich stattfindenden
Sydney to Hobart Race ansehen, das als eines der
größten Ereignise der Seglerwelt gilt.
Das Rennen bildet einen der Höhepunkte des
gesellschaftlichen Lebens in Sydney und Hobart,
der Haupstadt des Bundesstaates Tasmanien. |

Um eine wirklich gute Sicht auf die vorbeiziehende
Seegelbootflotte zu haben, sind wir mit Tickets
für eine spezielle Fährtour zwischen die
beiden Heads ausgestattet, die den Ausgang vom Hafen
zum Pazifik bilden. |

Dies ist einer der unzähligen Freizeitsegler,
die den Start der Regatta begleiten.
Die eigentliche Wettbewerbsflotte aus großen
High-Tech-Seglern wird in diesem Jahr durch die
Teilnehmer des Volvo Ocean Race ergänzt, das
im Herbst in Southampton in England gestartet wurde
und über Afrika, Australien, Süd- und
Nordamerika zurück nach Europa führt.
Zeileinlauf ist im Juni in Kiel.
Mitfavorit für Sydney to Hobart ist der letztjährige
Gewinner Nicorette, aber auch Grundig und Bumblebee
gelten als stark. |
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So dümpelt unsere Fähre zwischen den
Freizeitskippern dahin. Von Zeit zu Zeit wird
eine Drehung um 180 Grad vollzogen, um nun den
Passagieren auf der anderen Seite einen Blick
auf die herannahende Flotte zu gönnen. Wer
nicht schnell reagiert, hat dann einen Platz hinter
einigen anderen Touristen, der nicht viel Sicht
auf die Boote bietet.
Plötzlich ahne ich die nächste Drehung
der Fähre:
Das ist unsere Chance! Gabi und ich rennen quer
über das Schiff, sind als erste drüben
und stehen vorn an der Reling mit einem wunderbaren
Blick - auf LAND!!
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Denn leider war diese Drehung der Fähre "angetäuscht";
sie diente nur der Korrektur der Lage. ******* (nicht
druckfähig).
Wir stehen bis zum Ende der Fahrt mit dem Gesicht
zur "falschen" Seite auf dem Schiff. ********
(wieder nicht druckfähig). |
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Einlaufen der Begleitboote nach der (von uns ungesehenen)
Ausfahrt der Teilnehmer des Rennens aus dem Hafen.
Wer nach ca. 1000 Kilometern Sieger des Rennens
wurde, kann wegen des Handycapsystems erst festgestellt
werden wenn alle Boote in Hobart angekommen sind.
"Line Honours" (Ankunfts-Reihenfolge):
Assa Abloy, Nicorette und die "Volvos".
Die Damen"mann"schaft der Amer Sports
Too (Volvos) liegt in Hobart mit Ruderschaden
fest.
Erstaunlich Nicorettes zweiter Platz trotz Taifun,
der die Segler reihenweise vom Deck riss und diverse
Segel beschädigte.
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Trotz der Panne mit dem Sydney to Hobart Race klingt
der Tag wunderschön aus, denn wir machen am
Abend einen langen Spaziergang nordwärts, der
uns von Manly über verschiedene Strände
wie North Steyne, Queenscliff, Freshwater, Curl
Curl bis Dee Why Beach führt und mit einem
gemütlichen und exzellenten Seafood-Essen in
einem Strandrestaurant in Dee Why endet. |

Rockpool von North Steyne Beach |

Freshwater Beach |

Freshwater Beach vom Harbord Plateau aus gesehen |

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Curl Curl Beach |