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Frohe Weihnachten liebe Freunde!
Wir haben ja schon angedeutet, uns der Wehnachtshektik
heuer zu entziehen.
Ein nicht ganz alltägliches Essen wollen
wir uns aber doch gönnen. Wir haben daher
einen Tisch im Red Gum in Manly bestellt, dessen
Küche eine Synthese aus teilweise sehr traditionellen
europäischen Zutaten und ebenso traditionellen
Bestandteilen der Aboriginal-Küche darstellt
(die Namen dieser Zutaten sind uns leider teilweise
unbekannt geblieben).
Gabi:
Lobster-Ravioli mit Shiitake-Sahne-Sauce
Putenrollen gefüllt mit einer Farce mit getrockneten
Tomaten, Macadamianüssen und Rosinen
Christimas-Pudding-Eis (Rosinen, Feigen, Nüsse)
Christian:
King Prawns auf Feldsalat mit Mango-Balsamico-Vinaigrette
Gebackener Barramundi auf (Karotten?)-Mus mit
Balmain Bugs (Seafood)
Pavlova mit Wattleseed-Crème auf Beeren
Prost!
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Während des genussvollen Essens frischt plötzlich
der Wind sehr stark auf und eine kräftige Böe
kippt sogar Gläser auf dem Esstisch um. Der
Himmel bleibt überwiegend blau, nimmt jedoch
an einigen Stellen eine unheimliche rot-blau-dunkelbraune
Färbung an. |
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Es kann keinen Zweifel mehr geben: das Bushland,
von dem Sydney umgeben ist, brennt.

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Die von der trockenen, heißen Wetterlage unterstützten
Buschfeuer sind von uns zwar mindestens 30 Kilometer
entfernt, umschließen aber zeitweise die gesamte
Stadt und erzeugen die Rauchfahnen, die unseren
Himmel verdunkeln. Einige Tausend Feuerwehrleute
brechen sofort ihren Weihnachtsurlaub ab, um wenigstens
ein Ausbreiten der blitzschnell voranschreitenden
Flammenfront zu verhindern. |

Auf die "Weihnachtsfeierlichkeiten" der
nicht betroffenen Sydneysider hat das Feuer jedoch
wenig Einfluss, auch wenn natürlich jeder darüber
spricht ... |

Merry Christmas! |
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Die Rauchfahnen verlassen das australische Festland
und tragen über hunderte von Kilometern Asche
und sogar verbrannte Blätter auf das Meer
hinaus.
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Manly erglüht in einem unheimlichen, durch
den Rauch entstehenden Licht.

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Nach kurzer Ruhepause noch ein Gang an den Strand
vor unserer Haustür. Das Licht ist noch schöner
geworden, leider vor dem traurigen Hintergrund,
dass große Teile des Royal National Park und
auch bereits einige Häuser den Flammen zum
Opfer gefallen sind. |

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Aufgenommen um 18:36 Uhr, zwei Stunden vor dem regulären
Sonnenuntergang. |