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Reisebericht 2000 : Reisebericht 2001/2002 - Übersicht : ç : è


24. Dezember 2001 - Letzte Weihnachtseinkäufe in Warringah Mall


So, bei Euch in Deutschland wird's nun langsam ernst mit Weihnachten. Hier wird Weihnachten ohnehin nicht ganz so feierlich begangen und außerdem ist noch ein Tag Zeit, da der 24. Dezember (fast) keine Bedeutung hat.
Wir wollen uns einmal ansehen, ob es nicht doch ein wenig Einkaufsstress gibt und suchen daher das Einkaufszentrum Warringah Mall auf. Das Zentrum besteht aus einer uns überraschenden Mischung aus geschlossenen Räumen und Außenanlagen, die ineinander übergehen.
Wir haben sofort den Eindruck, dass dies wohl eines der größten Einkaufszentren ist, die wir je gesehen haben.

Mittlerweile haben wir bei den Einheimischen eine gewisse Neigung festgestellt, doch noch einige Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Hektik kommt jedoch nicht auf, was wohl auch daran liegt, dass bereits am 26. Dezember (Boxing Day) der nachweihnachtliche Ausverkauf beginnt. In diesem lassen sich dann die geplanten Geschenke viel günstiger beschaffen.

Das Zentrum ist, wie sich herausgestellt hat, wirklich riesig: es sind ÜBER 250 EINZELHANDELSGESCHÄFTE und zusätzlich die großen Ketten und Kaufhäuser wie Coles, Woolworth (nur Lebensmittel und nicht so "rumplig" wie in Deutschland), Grace Bros. und David Jones vertreten. Man bräuchte einen "Stadtplan", wenn nicht überall Übersichtspläne angebracht wären.
Das Heiligabendwetter lässt sich den drei vorangegangenen Bildern entnehmen.

Die drei Jungs versuchen auch hier, ihre Geschenke für die Eltern des Neugeborenen (links unten) loszuwerden. Das war die einzige Krippe, die wir gesehen haben.

Manchmal wünscht man sich ja doch Kinder, die man dann in so liebreizende Klamotten kleidet. Sadistisch, oder?


Genau das (eine mit allen Kaffeeherstellungsverfahren vertraute Espressobar) brauchen wir jetzt. In diesem Zentrum gibt's davon vielleicht ein Dutzend. Haben wir in diesem Jahr schon erzählt, dass die Kaffekultur hier in Sydney ein viel, viel höheres Niveau hat, als bei uns? Und das zu Preisen um 1 Euro pro Cappuccino!

Und die Fruchtsäfte ... himmlisch. Wir trinken oft mehrere Liter Apfel-, Orangen-, Maracuja-, Mango- oder Ananassaft (oder Kombinationen) am Tag.

Dafür ist es mit dem Tee eventuell nicht ganz so weit her, wie es die englischen Gründerväter wohl gerne sehen würden.


Noch ein Blick auf den ungetrübten, klaren, blauen Himmel und wir machen uns auf den Heimweg.
Ein bischen eingekauft haben wir auch, nämlich zwei Insider-Reiseführer über Sydney und Umgebung.


Bei Sonnenuntergang trübt es sich häufig etwas ein, was für besonders stimmungsvolles Licht und eine Art Glühen über der Stadt sorgt.
Dass die heutigen Schleier in der Luft eine andere Bedeutung haben, ahnen wir am Ende dieses Vorweihnachtsabends noch nicht.

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