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Nach
nicht allzuviel Schlaf sind wir fit wie die Turnschuhe
(in Wirklichkeit sind wir wohl nur sehr "aufgedreht")
und benötigen dringend ein kräftiges
Frühstück. Wie aus Sydney gewohnt befindet
sich unten in unserem Hotel/Einkaufszentrum ein
Foodcourt mit einem guten Dutzend Lokalen/Saftläden
und Eis-/Kaffee-/Teebars.
Es gibt Ham and Eggs and Sausages, denn ein leichtes
und bekömmliches Frühstück verhilft
zu einem guten Start in den Tag.
Draußen Regen und Kälte.
Da rettet uns ein Gang in das Innere der vielen
Arcades (Einkaufspassagen). Diese sind entweder
wunderschön viktorianisch (wie links) mit
vielen Säulen, herrlichen alten Lampen und
Bodenmosaiken, die einer Kirche gut anstehen würden.
Oder sie sind hypermodern, heart-stopping, extravagant,
cool.
Alle haben aber eins gemeinsam: es gibt keine
Schwellenangst-Läden und wenig der Schicki-Micki-Gesellschaft
vorbehaltenen Buden. Jeder traut sich überal
'rein und die Läden sind voll (naja, hier
auf dem Bild war's noch zu früh).
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Das ist keinesfalls Dartmore-Castle oder das Schlafzimmer
des achten Heinrich, sondern eine Bank. |
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Anders als Sydney ist Melbourne - obwohl das Meer
nur wenige Kilometer entfernt liegt - weniger
auf das Leben am, im und auf dem Wasser ausgerichtet.
Der Yarra wird wegen seines schlammigen Aussehens
gern als "the river that flows upside down"
(Flussbett oben - Fluss unten) oder "too
thick to drink - too thin to plough" (etwa:
zum Trinken zu dick und als Acker zu dünn)
bespöttelt.
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Der Fluss stellt natürlich dennoch eine Kultur-
und Erholungs-Schlagader der Stadt dar. An seinen
Ufern findet sich eine Vielzahl von Parks mit einer
Unzahl großer und kleiner, moderner und alter
Skulpturen. Diese metallene "Person" wurde
in der Mitte zersägt und steht gewisermassen
sich selbst im Abstand von vielleicht dreissig Metern
gegenüber. Blick in's Innere. |

Einer der Fixpunkte des Innenstadtbereichs ist die
Flinders-Street-Station, früher der Einsenbahnknoten
des Bundesstaates Victoria. Ein wirklich wunderschöner
Bau, der jetzt mehr die Bedeutung eines großen
S-Bahnhofs zu besitzen scheint. |

Liebe Bürger und Stadtväter anderswo in
der Welt:
Warum versucht Ihr nicht, ein wenig mehr von der
Phantasie und Experimentierfreude der Australier
abzuschauen? Das Leben hier ist unter anderem so
kurzweilig (nicht nur für Touris, sondern besonders
für die Bewohner), weil Einwohner und Verwaltung
dem Grau des Alltags überall kleine Widerstände
entgegensetzen. Wie hier eines von unzähligen
Beispielen zeigt. |
Hier gleich noch eines: Eine Weihnachts-Sonderausgabe
des City-Circle.
Kost' nix, genau wie alle anderen City-Circle-Trams
um den Innenstadtbereich herum.
Herrlicher Kitsch!
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Schulsport |

Very British, diese Kathedrale. Groß, aber
im Vergleich zu den Hochhäusern hat sie doch
gewisse Durchsetzungsprobleme. Die schicken knallrot-neongrünen
Girlanden ziehen sich als Weihnachtsbeleuchtung
durch die ganze Stadt. |

St Augustine's Catholic Church,
eine walisische Kirche. Man muss schon arg aufpassen,
dass man nicht versehentlich drauftritt. Aber stylish. |

Hochhäuser erzeugen ja seit dem 11. September
gemischte Gefühle, aber ihrem Reiz können
wir - ganz wie in Sydney - auch hier nicht entfliehen. |