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A-Z : Sydney - Darling Harbour

Sydney Aquarium

Aquarium Pier
Tel. 9262-2300
Sydney Aquarium Homepage

Öffnungszeiten:
täglich 9:00-22:00 Uhr (Das Robbenbecken wird zum Sonnenuntergang geschlossen).

Sydney Aquarium ist eines der größten Meerwasseraquarien der Welt. Der Besucher wird auf eine Reise durch acht australische Regionen mit einer riesigen Artenvielfalt von Lebewesen am und im Wasser geschickt. Vom kalten Südpazifik zum tropischen Great Barrier Reef, von den Felsenküsten zu langsam fließenden Flüssen, die sich durch die trockene Ebenen Zentralaustraliens schlängeln. Über 650 australische im Wasser lebende Tierarten sind hier zu besichtigen.

Im Aquarium gezeigte Regionen

Murray Darling River

Im Murray Darling Flussgebiet werden außergewöhnliche Bewohner, wie den Murray Cod (Murray Dorsch), den Süßwasserkrebs, die Schlangenhalsschildkröte und das Schnabeltier. Obwohl der Murray Darling River Australiens größte Flusslandschaft ist und ein Einzugsgebiet von ca. 1 Million Quadratkilometern Landmasse besitzt, beherbergt es lediglich ungefähr 28 Fischarten, von den allerdings keine noch woanders auf der Welt lebt.

Die langsame Fließgeschwindigkeit, unkalkulierbare Regenfälle und starke Austrocknen haben dafür gesorgt, dass Fische besondere Eigenschaften entwickelt haben, um in dieser Umgebung überleben zu können.

Mangroven

In Australien nehmen Mangroven mehr als 11 500 Quadratkilometer der Küstenlinie ein. Sie werden hier von rund 30 Baum- und Straucharten aus 14 Familien repräsentiert. Diese Bäume haben die bemerkenswerte Fähigkeit in einer rauen Umgebung zu überleben. Ihre Wurzeln stecken in äußerst salzhaltigem Boden und werden bei Flut immer wieder überschwemmt. Sie haben sich an ihre Umgebung angepasst, in dem Sie die Fähigkeit entwickelt haben, überschüssiges Salz abzustoßen.

Bei Flut tummeln sich Wasserlebewesen in den Mangroven, während bei Ebbe Landtiere nach Futter suchen. Mangrovensümpfe sind wichtige Brutstätten für viele Fischarten, da sie Schutz und ein reiches Nahrungsangebot für die Brut bieten. Es wird angenommen, dass bis zu 75 % des kommerziellen Fischfangs in den Mangroven aufwachsen. Das abgefallene Laub der Mangroven wird von Bakterien und Pilzen zersetzt, die den Eiweißgehalt erhöhen. Diese angereicherte Kompost wird von Kleintieren gefressen, die wiederum größeren Tieren als Nahrung dienen.

Flüsse Nordaustraliens

Die Flüsse in Nordaustralien werden von den tropischen Jahreszeiten beeinflusst, die für einen regelmäßig sich ändernden Lebensraum für ein einzigartige vielfältige Gruppe von Tieren sorgen. Viele dieser Tierarten findet man auch in Papua New Guinea.

Von November bis April überfluten tropische Regenfälle die flachen Küstengebiete von Nordaustralien. In den restlichen Monaten fällt nur noch selten Regen und manche Oberläufe der Flüsse trocknen fast vollständig aus. In der trockenen Jahreszeit gelangt Salzwasser aus dem Meer bis zu 100 km flussaufwärts in die Flüsse. Die Fische der nördlichen Flüssen sind sehr gut angepasst an eine Umgebung mit wechselndem Salzgehalt.

Sydney Harbour

Der Naturhafen von Sydney wird als einer der schönsten Naturhäfen der Welt bezeichnet und seine Flora und Fauna ist gleichwohl großartig. Die gute Nachricht: sie müssen sich nicht nassmachen, um sie zu bestaunen. In Unterwassertunnels des Sydney Hafenbeckens, können sie eine große Zahl von Meereslebewesen beobachten - Fischschwärme, Muränen, Aale, Schildkröten und kleine Haie schwimmen umher. Dieses Becken enthält ca. 1,5 Millionen Liter Wasser.

Felsküsten und Riffe

Küsten werden wesentlich durch Wellen und Gezeiten geformt. Zwischen den Gezeiten unterscheiden sich die Lebensbedingung dramatisch. Zeitweise ist der Küstenstreifen überschwemmt, dann wieder der Luft, mit gleissendem Sonnenschein oder wolkenbruchartigen Regenfällen ausgesetzt. Die Pflanzen und Tiere müssen sich dem Ertrinken und Austrocknen widersetzen, Meereswasser und Regenwasser, brennende Sonne und Hitze oder die Kälte frostiger Nächte ertragen. Außerdem werden sie ständig von leichten Wellen umspült oder von schweren Brechern durcheinandergeworfen.

Trotz des feindlichen Lebensraums gibt es eine große Vielfalt von Lebewesen, die nicht immer sichtbar sind, da viele Küstentiere Meister der Tarnung sind oder sich verstecken. Gezeitentiere und -pflanzen haben überraschend große Vielfalt an Körperformen, die sie für das Leben auf dem felsigen Untergrund geeignet machen. Um sich vor dem Austrocknen zu schützen, ziehen sich einige Tiere bei Ebbe in Höhlen zurück, die sie mit einem Deckel verschließen können und in denen sie das Wasser speichern. Um der Kraft der Wellen standzuhalten, krallen sich mache mit großen kräftigen Füße an Felsen fest. Andere sind von vornheran an Felsen festgeklebt.

Hochsee

Das beste wir immer bis zu letzt aufgehoben und da ist auch das Sydney Aquarium keine Ausnahme. Der letzte Schaubereich ist das Hochseebecken. In Unterwassertunnels kann man riesige Rochen, Fischschwärme und natürlich eine beeindruckende Auswahl an Haien beobachten. Der größte Hai ist der graue Ammenhai (Foto), der bis zu 3,5 m lang und 300 kg schwer werden kann.

Great Australian Bight

In einem eigens konstruierten Austellungsbereich mit Glasböden und -wänden kann man im Robbenbecken gleichsam über das Wasser gehen. So kann man ungehindert dem lustigen Treiben der Robbenfamilie unter den Füßen zusehen. Es ist das größte der drei schwimmenden Meeresbecken und beheimatet drei Robbenarten: die australischen Pelzrobben, die Hafenrobben und die subantarktischen Pelzrobben.

Great Barrier Reef

Sie werden überwältigt sein von den Farben und der Vielfalt des Flora und Fauna und von der Größe des Great Barrier Reef, eines der Naturwunder der Welt. Das Aquarium zeigt die enorme Artenvielfalt dieses Lebensraums. Beobachten sie Clown-Anemonenfische, die pfeilschnell durch die Tentakeln einer Seeanemone, durch die Arme eines Seesterns, durch Tang oder an Anglerfischen vorbei, die nach ihnen zielen und um herumtreibende Skorpionfische herum schwimmen.

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