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30. Dezember 2001 – Seltsames oder Auffälliges



Wir wollen versuchen, unsere heutige Untätigkeit dadurch zu tarnen, dass der Tagesbericht durch einen kleinen Auszug aus unserer Sammlung "Seltsames oder Auffälliges" gefüllt wird.

In diesem Sinne:

Piep Piep!
oder
Tweet Tweet!,
wie die hiesigen Kampfhunde sagen.


... eine brandneue australische Erfindung:
das persönliche, bequem transportierbare Haiabwehrgitter (Abb. zeigt die Kindergröße), erhältlich in jedem Supermarkt.

Voll krass, der Herr Erkan!


Sydney ist wirklich kosmopolitisch, wie dieses russische Mütterchen mit seinem Kopftuch zeigt. Ähnlichkeiten mit dem auch (im Original!) in Sydney gesichteten russischen Raumgleiter Buran, einem Pendant zu den amerikanischen Space-Shuttles, sind rein zufällig.


... but a junk mailbox.


Lingt das nicht wirklich klecker?

 


Reste unseres Fähranlegers nach einem weiteren missglückten Anlegemanöver. Dieser Versuch endete aber viel näher an der richtigen Stelle (wenn auch auf der falschen Seite - die Fähre müsste links am Abfertigungsgebäude vorbeifahren), als ein ähnlicher Patzer im letzten Jahr.

Damals verfehlte das Schiffchen, auf das immerhin 1100 Passagiere passen, gleich den ganzen Stadtteil und fuhr einen halben Kilometer vorher auf einen Felsen, weil der australische Kapitän sich einen Kaffee holen wollte und der Steuermann (Erkan oder so?) sich irgendwie "dizzy" fühlte oder ein bisschen eingenickert war oder sich sprachlich nicht so ganz gut verständlich machen konnte oder irgend'was anders, was sich letztlich nie so ganz aufklären ließ.

Ist ja auch außer einigen Millionen Dollar und einigen leichten Verletzungen nix passiert.
Ferry on the Rocks und wieder etwas Nahrung für die unverzichtbaren Smalltalks.

 


Daumen runter für diese Fernsehsendung:

Zur Weihnachtsansprache der Queen ...

... da sie nun 'mal Idioten als Kinder, einen "pain-in-the-ass" zum Ehemann und eine Saufnase zur Schwester hat, ist das [die Sendung] etwa so, wie ein Schwätzchen über den Zaun mit Deinen glücklosen Nachbarn ...

 


Wo muss man nach Meinung des Sydney Morning Herald im September hin?
Richtig, zum Oktoberfest nach München!

Sie trinken gern eins in Bayern. Und wenn sie trinken, essen sie auch gern 'was. Von beidem genügende Mengen vorausgesetzt, verspürt der Durchschnittsbayer einen unwiderstehlichen Drang zum Singen. Dazu Bierzelte, Musik (um-tah-tah bis Rock), Lederhosen und Kellnerinnen, die in jeder Hand drei (???) Biergläser stemmen können - fertig ist das Oktoberfest.
Das zweiwöchige, größte Bierfest der Welt zieht Millionen in die Bierzelte auf Münchens Theresienwiese. Für viele junge Australier bildet das Hofbräuhaus-Zelt den Ausgangspunkt und es ist eine Frage des Nationalstolzes, dass dieses Zelt die meisten Vorfälle des spontanen Entfernens von Kleidung verzeichnet.




Erstaunlich, wie blöd Schaufensterpuppen ausehen können ...

... und wie ästhetisch und ausdrucksvoll dagegen menschliche Antlitze ...


... und Körper daherkommen.

(Sydney Observatorium)