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23. Dezember 2001 – Triathlon in Manly, Surry Hills



Für unsere erste heutige Unternehmung müssen wir nicht weit laufen:
Der Strand am Ende unserer Straße ist Schauplatz eines international besetzten Triathlonwettbewerbs; die Serie ist mit 500.000 Dollar dotiert. Die Frauen müssen zuerst 'ran ("unsere" australischen sind grün gewandet).

Ab geht's in Wasser, wo ein Dreieckskurs geschwommen wird, bevor ...

... nach zügigem Verlassen des Wassers ...

... sofort ein Fahrrad erklettert wird.

Eine Dame aus dem Hauptfeld. Die Startnummern werden einfach auf die Haut gemalt.

Sie hat das Radlfahren bereits hinter sich und muss jetzt nur noch ein Weilchen rennen.


Natürlich sind die betroffenen Straßen während des Wettkamps abgesperrt und der Verkehr wird durch kompetentes Personal geregelt. Wir entscheiden uns nach Ende der Veranstaltung (gewonnen hat eine Amerikanerin) für rechts herum und fahren nach Surry Hills.


Im Stadtteil Surry Hills zu leben gilt im Moment als sehr schick. Er ist - das stellte sich recht schnell heraus - nicht so recht nach unserem Geschmack gemixt.
Aber es gibt ja z. B. auch in Hamburg jede Menge Leute, für die St. Pauli der Traumstadtteil ist. Uns war's etwas zu sehr "Szene kaputt" .

Hier ein Factory Outlet aller bekannten Designer (von Armani bis Versace, eigentlich bis Zegna - aber die Marke kenn' ich nicht).


Die früher als typische Arbeiterwohnungen geltenden Terrassenhäuser. Heute sehr gesucht und vom Durchschnitts-Werktätigen nicht mehr zu bezahlen. Auch der alte Käfer ist hip (das können wir nachvollziehen).

Das - heute leider geschlosene Studio des Objektkünstlers - Brett Whiteley.

Entspannung, Entspannung, Entspannung ...

Railway Square an der George Street in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Eine Bushaltestelle, wie sicher jeder sofort erkannt hat.


Das hintere Gebäude (mit dem darauf thronenden Kran) in der George Street wird zügig und schnell hochgezogen.
Die Ruine davor (Multiplex-Banner) steht bereits seit mehreren Jahren so ereignislos herum, dass in das Erdgeschoss bereits Geschäfte - vermutlich zu günstigen Mietkonditionen - eingewuchert sind.
Zunächst soll die zuständige Gewerkschaft ein Weiterbauen mit endlosen Forderungsktalogen verhindert haben, nach einer gewisen Phase des "Aushungerns" haben die Bauherren die Gewerkschaft mit der Nachricht überrascht, nun nicht mehr weiterbauen zu wollen.