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Außer dem berühmten Taronga Zoo, der vom Zentrum aus
in 12 Minuten mit der Fähre zu erreichen ist, gibt es in Sydney
auch mehrere privat geführte Tierparks, die sich auf die einheimische
Flora und Fauna beschränken. Zum Koala Park in Pennant Hills
können wir die Cityrail benutzen und haben sofort Anschluss
an einen Bus, der direkt am Parkeingang hält.
Der abgebildete, bunt besprayte Zug ist wohl außer Betrieb,
denn die fahrenden Züge sind erstaunlich wenig dekoriert (obwohl
sie das etwas weniger langweilig machen könnte).
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OK, noch ein Kunst-Koala am Eingang ... |
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... und schon stehen wir Aug' in Aug' mit dem ersten echten Fellknäuel.
Die Augen der Koalas sind allerdings meistens geschlossen, da sie
ca. 18 Stunden am Tag dösen und schlafen. Dabei quetschen sie
sich gerne in eine Astgabel.
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Keine Angst, Koalas sind keine Kannibalen, sondern ernähren sich
ausschließlich von de Blättern weniger ausgesuchter Eukalyptusarten.
Getrunken wird in der Regel nicht; genau das bedeutet auch das Wort
Koala: trinkt nicht ... |
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... aber gestreichelt wird er. Wir sind nach wie vor nicht ganz
sicher, inwieweit die sensiblen Koalas durch den vielen Trubel (Streicheln,
Blitzlichtfotos) gestresst werden.
Sicher fördert die Begegnung mit Angehörigen solch gefährdeter
Tierarten das Gefühl, sich für ihren Erhalt einsetzen
zu müssen.
Aber gerade Koalas sind so scheue, friedliche, "höfliche"
Viecher, die sich halt kaum wehren, wenn ihnen etwas nicht gefällt.
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Die australische Variante der drei bekannten, großen, flugunfähigen
Laufvögel ist der Emu (Afrika: Strauß, Südamerika:
Nandu). Der Emu ist deutlich kleiner als der Strauß (Gesamthöhe
ca. 140 cm) und bis auf den ausdrucksvollen Kopf ein recht unscheinbarer,
brauner, bei richtiger Zubereitung aber recht wohlschmeckender Gesell.
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Das wohl bekannteste australische Beuteltier. Im Unterschied zum Koala
sind die meisten Känguruh-Arten aber nicht vom Austerben bedroht.
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Die Jungen klettern - auch wenn sie längst laufen können
- gerne wieder in Mamas Beutel, bis es dieser irgendwann reicht
und sie "verweigert".
Bitte fahr mit der Maus über's Bild.
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Ein weiterer flugunfähiger Vogel, allerdings längst nicht
so bekannt wie die oben genannten: der Kasuar (auch Helmkasuar). Etwas
kleiner als der Emu, wesentlich "hübscher" und sehr,
sehr angriffslustig, auch gegen Menschen (wir konnten das glücklicherweise
nicht prüfen). Die Klauen sollen ausgesprochen gefährlich
sein. |

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Gustav Gans. |

Einder der seltenen Momente, in denen wir ein nicht schlafendes Wombat
(ebenfalls ein Beuteltier) gesehen haben. Sie erinnern uns wegen ihrer
Größe und des ausgeprägten Schlafbedürfnisses
an Postsäcke (aber viiiiel niedlicher). |

Der vermutlich vor 35.000 Jahren von Norden (Indonesien) nach Australien
eingewanderte Dingo ist KEIN Beuteltier - was in Australien eine Ausnahme
darstellt, denn vieles, was anderswo auf der Welt als Säugetier
seine Lebensnische besetzt, läuft in Australien als Beuteltier
herum. |

Der Kookaburra, eine sehr große Eisvogelart.
Er ist deutlich unscheinbarer als die meisten Eisvögel;sein unverwechselbares
akustisches Erkennungsmerkmal ist ein fast unheimliches Lachen. |