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Auch am heutigen Neujahrstag sind, dank der liberalen Ladenschlussgesetze,
viele Geschäfte geöffnet. Unser heutiger Ausflug führt
uns jedoch an einen Ort, an dem es einfach kein einziges Geschäft
und nicht einmal ein Lokal oder Café gibt: Scotland Island.
Dieses winzige, rundliche Inselchen am südlichsten Zipfel
des Pittwater hat einen Durchmesser von ca. 500 Metern und präsentiert
sich als steil aufragender Hügel. Im Stadtplan sind mehrere
Straßen eingezeichnet, die sich aber als schlechte Feldwege
entpuppen. Folgerichtig befinden sich auch nur eine Handvoll Fahrzeuge
auf der Insel, meist Baugeräte oder Mopeds.
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Die Überfahrt bringen wir mit diesem, von einem Kapitän
mit starkem deutschen Akzent gesteuerten Aluminiumschüsselchen
hinter uns. Die Anwohner besitzen in der Mehrzahl wohl ein eigenes
Boot. |
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Das ist wirklich Seefahrt, keine störende Reeling oder andere
Sicherheitseinrichtungen.
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Diese Treppen verbinden die ringförmig angelegten Sraßen.
Wir steigen gleich nach Verlassen der Fähre ca. 30 Meter hinauf
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Die Insel, so scheint uns, wird von lauter Individualisten bewohnt.
Phantasie und Chaos gehen Hand in Hand.
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Die Mehrzahl der Häuser auf Scotland Island scheint aus Holz
zu sein. Eine Bekannte von uns, die hier wohnt, bangt denn auch
angesichts der vielen Buschfeuer ein wenig um ihr Hab und Gut.
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Das Gemeinschaftsauto von Scotland Island ist über die Feiertage
außer Betrieb, aber Andy ist zum Selbstkostenpreis gerne behilflich.
Sein Allradfahrzeug kann aber nur soviel laden, wie in einen Einkaufswagen
von "Wooly's" (Woolworth) hineingeht. |

Scotland Island war wunderschön, aber wir sind nach dem Gekletter
froh, am Festland das erste Café ansteuern zu können. |