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3. Dezember 2000, Homebush Olympiapark
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Endlich finden wir Zeit, zum Olympiagelände 'rauszufahren. Es liegt
ca. 15 Kilometer vom Zentrum entfernt und ist per Bus oder (natürlich
bevorzugt) mit der Rivercat-Fähre auf dem parramatta erreichbar. |
Erste "Glimpses", alles sieht noch etwas chaotisch aus. Aber das
große Ding muss das Olympiastadion sein, das momentan größte
der Welt. |
Immer noch Chaos ... |
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Das Olympische Dorf. Alle Häuser sind längst verkauft oder
vermietet. Wir fanden es nicht schöner oder häßlicher,
als das Pendant in München. Lieber woanders wohnen!
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Eine japanische Familie, die hier offenbar ihren Mittelpunkt gefunden hat. |
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An kreativen Wasserspielen und Brunnen ist in Sydney kein Mangel. Das
Olympiagelände macht da keine Ausnahme. München müßte
sich zusätzlich zur vielen "großen" Kunst viel mehr
kleine Verspieltheiten gönnen. Die müßten nicht einmal
so aufwendig sein, wie diese Wasserspiele. Wir haben hier eine Unzahl
von Dingen entdeckt, die wenig bis garnichts kosten, aber den Spieltrieb
wecken oder einfach fröhlich stimmen.
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Das Olypiagelände sieht immer noch etwas chaotisch aus. Und das ist
auch wirklich so: es gibt viele tolle Details, aber es scheint ein wenig
das große Gesamtwerk aus den Augen verloren worden zu sein. Das liegt
zum Teil daran, dass einige Bauten schon vor der Olympiade existierten. |
Langsam nähern wir uns dem Stadion. Die Masten links sind riesige Lampen,
die von Solarzellen gespeist werden. An jeder Lampe erinnert ein Schild
an eine der vergangenen Veranstaltungsstätten von Olympischen Spielen.
München hat natürlich auch eine Lampe (mit einer Gedenktafel).
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Endlich sind wir im Stadion! Der Eintrittpreis inklusive Führung
war (entgegen unseren sonstigen Erfahrungen in Sydney) echt happig: 52
Dollar (über 65 Mark) für zwei Personen. Die wissen halt ganz
genau, dass jeder, der hier herausgefahren ist, auch 'reingeht. Der Belag
für die Laufwettbewerbe wird gerade entfernt, da das Stadion nie
wieder für Leichtathlethik (sondern für Football) verwendet
werden wird.
Toll, in dem riesigen Ding zu stehen, wenn man womöglich die mitreißende
Eröffnungsfeier oder einige der Wettbewerbe im Fernsehen angeguckt
hat. Ariane, hier haben wir besonders an Dich gedacht!
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